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Leben mit Dackel

Nachts sind alle Dackel grau

Wenn die Tage kürzer werden verlegen sich auch unsere Gassirunden immer weiter in die Dunkelheit. Die letzte Runde vor dem Zubettgehen findet deshalb im Winter immer im Dunkeln statt. – Wir haben das Glück in einer schönen Gegend zu wohnen mit einem kleinen Park ums Eck in welchem tagsüber viele Schüler unterwegs sind. Doch abends ist es dort an einigen Abschnitten ziemlich dunkel. Deshalb haben wir immer eine leuchtstarke Taschenlampe dabei, mit der man auch im Notfall unliebsame Gegner wahlweise blenden oder verhauen könnte. Doch Moment, wir wären nicht bei Dackelliebe, wenn wir nicht kompetenten Geleitschutz auf vier Beinen dabei hätten, oder?

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Dackel als Bodyguard – Ein Job mit Herzblut

Wie ihr euch vorstellen könnt, nimmt so ein Bodyguard, ganz besonders unser Loisl, seinen Job sehr ernst. Bevor ihr jetzt lacht: Die Körpergröße sagt rein gar nichts über den Eindruck aus, den so ein kleines Tier machen kann. Bei Loisl ist es sogar so, dass viele wegen seiner tiefen Stimme beim Bellen einen wesentlich größeren Hund erwarten.

Wir begaben uns also auf unsere “letzte Runde” wie wir es immer nennen (dazu irgendwann mehr in einem anderen Beitrag) und spazierten durch den Park. Ihr kennt das ja vielleicht, wie man drauf ist, wenn man dringend muss… Hunde sind in dieser Sache nicht viel anders. Kurz gesagt: Loisl war unleidlich und war gerade auf der Suche nach DEM perfekten Platz um mit viel Liebe… ihr wisst schon… als in einiger Entfernung drei dunkle Gestalten auftauchten. Viel mehr sah man aus Loisls Dackelperspektive auch erst einmal nicht. Wir Zweibeiner haben recht schnell gesehen, dass es sich um drei Jungspunde handelte, die wohl schon ordentlich was intus hatten und grölend durch den Park liefen. – Keine Taschenlampeneinsatz erforderlich.

Der Feind kommt!

Im Gegensatz dazu spannten sich Loisls Muskeln alle an. Der Dackel wurde groß und größer, ließ seine Rute kerzengrade nach hinten schnellen und machte sich für den Feind bereit. Sollen sie nur kommen!! Als die Jungs uns erblickten, flammte in ihnen offenbar ein Rest Anstand auf, was dazu führte, dass sie uns fast fromm passierten. Der Anstand war offenbar so groß, dass sich einer davon – natürlich mit dem Schalk im Nacken- doch noch hinreißen lies und wie ein Lamm blökte “einen schönen Dackel haben Sie da”, gefolgt von Kichern und Gackern.

Der Wutdackel macht sich grade erst warm

Es machte einen unhörbaren Klick im Dackelhirn. Loisl hielt nichts mehr und er schoss (an der Leine) hervor und schimpfte was das Zeug hielt. Wenn man das in Menschensprache übersetzt, klang es in etwa so: “Du mieser Penn**, was machst du da mein Frauchen blöd von der Seite an????! Dich mach ich fertig du kleiner Wicht!!!!!! Nochmal machst du das nicht….!!!!” Der Wutdackel machte sich gerade erst warm. “ICH KANN NOCH GANZ ANDERS!!!” Normalerweise bekommt man dann vom Gegenüber verdutzte Fragen, blöde Sprüche oder Ignoranz. In dem Fall aber waren unsere Überläuferchen so mit der Welt am Ende, dass sie vor Überraschung und wohl auch ein bisschen Furcht vor dem kleinen großen Hund aufkreischten und vor Schreck einen Satz vom Weg ins Gras machten. Man stelle sich vor wie die Situation aus Dackelperspektive aussah: Der Feind wich zurück! Die “Gefahr” war gebannt und sie trollten sich. Die stolze Dackelbrust schwellte ins Unermessliche an. Habt ihr schon mal den Gang eines stolzen Dackel gesehen? Sowas aufrechtes mit dem Grinsen im Gesicht und anmutigem Gewackel bekommt man nicht so oft zu Gesicht. Kein Wunder, dass man bei sowas von “selbstbelohnendem Verhalten” spricht….

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